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Tuesday, February 12, 2019

Aus dem Alternativmedizin-Schrank: Jin Shin Jyutsu

For the English version click here

Mit einer Verletzung, die mich drei Monate lang am Laufen hinderte, war ich am Ende, und ich wollte unbedingt alles ausprobieren um wieder auf dem Bahn zu kommen. Ich war zweimal beim Orthopäden und einmal pro Woche bei meinem Physiotherapeuten, um eine neurogene Entzündung im linken Fußgelenk zu behandeln, im Wesentlichen eine ‚over-use‘ Verletzung. Was natürlich nicht für mich oder andere in Anbetracht der von mir zurückgelegten Meilen überraschend sein sollte, aber normalerweise, wenn ich mir ein paar Tage bis zu einer Woche Laufpause mache, kombiniert mit Physiotherapie, bin ich in kürzester Zeit wieder in der Spur. Aber nicht dieses Mal.

Als ich bei einer Freundin war und über meine Verletzung klagt, und ihre Ehemann Markus, der eine alte japanische Heilmethode praktiziert, in Hörweite war, sagten die beiden fast gleichzeitig, dass es an der Zeit sei, seine Therapie zu versuchen. Ich gab nach, als er mir sagte, dass er zu 100% sicher war, dass er mir helfen könnte. Ich war immer noch nicht überzeugt, aber ich hatte nichts zu verlieren.


Das war also mein Auftakt in die Welt von Jin Shin Jyutsu, einer Jahrtausende alte Heilkunst. Die japanischen Wörter selbst werden übersetzt als:

JYUTSU - Kunst
SHIN - Schöpfer
JIN - Mann des Wissens und des Mitgefühls

Die 26 Energiepunkte der Körper

Daher ist JIN SHIN JYUTSU die Kunst, Spannungen oder Blockaden durch einfache Berührung zu lösen. Unser Körper enthält mehrere Energiebahnen. Wenn einer oder mehrere dieser Bahnen blockiert werden, kann dies zu Beschwerden oder sogar Schmerzen führen. Diese Blockade kann schließlich den gesamten Weg des Energieflusses entstellen. Der Jin Shin Jyutsu-Praktizierende verwendet beide Hände, um mit einer sanften Berührung auf eines der 26 Energiepunkte auf den Körper auflegt, was dazu beiträgt, die Blockade zu lösen und die Energie so fließen lässt, wie sie sollte. Dies wiederum ermöglicht es dem Körper, Geist und Seele sich durch eine Neuausrichtung selbst zu heilen. Es ist bekannt, dass es bei Angstzuständen, Sucht, Schock, Trauer, Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen, Migräne, bronchialen Beschwerden, Grippe, Ischiasnerven und Bandscheibenbeschwerden sowie bei Schlafstörungen und sogar Lern- und Konzentrationsproblemen hilft.

Ich weiß, es hört sich verrückt an. 

Markus sagte mir, dass jeder auf dei Behandlung anders reagiert und bei manchen menschen können die Schmerzen zunächst noch schlimmer sein, bevor sie verschwinden. Es klang für mich, als würde er seine Wetten abdecken... 


Praxisraum von Markus
Bei meiner ersten Sitzung ließ er mich also auf einem Massagetisch sitzen und ließ mich aus einer Sammlung von etwa 100 Globuli (homöoathischen Kügelchen oder Pillen) auswählen. "Wähle einfach eins aus, ohne hinzusehen. Es wird das richtige sein", sagte er mit Zuversicht. Dann, noch in Jeans und Pullover angezogen, legte ich mich hin und war in eine Decke gehüllt, meine Hände lagen auf die Decke auf meinem Bauch. Dann schloss ich die Augen und wir begannen. 

Markus atmete tief ein und ergriff meine Handgelenke, um meinen Puls zu messen. Dann setzte er sich, legte eine Hand auf meine Hüfte und eine andere auf mein Knie. Und er hielt diese Punkte für ungefähr 5 Minuten, bevor er seine Handpositionen wechselte. Er bewegte sich ruhig und methodisch um meinem Körper, von meinen Schultern und meinem Kopf bis zu meinen Füßen und Waden, während mein Geist zwischen Chaos und Stille tanzte. Am Ende der Sitzung, die sich nach zehn Minuten anfühlte, aber ungefähr eine Stunde dauerte, war ich wie ein Zombie. Ich fühlte mich wie nach einer Wirbelsäulenbehandlung. Ich war völlig verwirrt, hatte Schwierigkeiten, zu verstehen, was Markus erklärte, und ich war nicht sicher, wie ich den Raum verlassen sollte. Welche Tür? Ich blieb für den Rest des Tages so. 
(Zum Glück war die Heimfahrt kurz).

Oh, großartig, dachte ich. Das soll mir helfen zu heilen. Aber ich war stattdessen ein völlig nutzloses Wesen. Und mein linker Knöchel tat immer noch weh.

Am nächsten Tag war ich wieder an seinem Tisch und sagte ihm, was ich erlebt hatte. Er schien mit dem, was ich berichtet hatte, zufrieden zu sein und sagte, dass sich das Energiesystem des Körpers selbst neu konfiguriert. Der Prozess hatte begonnen. Ich sagte ihm auch, dass ich in dieser Nacht zu einem wichtigen Event gehen musste und nicht die Frankensteiner Braut sein wollte. Er lachte und sagte, dass es danach wahrscheinlich nicht das Gleiche wäre... aber er konnte nichts versprechen.

Glucklicerweise hat er recht.

Am dritten Tag hatte ich die Therapie noch einmal gemacht, um eine "Basis" zu bilden, wie Markus es empfahl. "Wie oft sollte ich es machen lassen?" fragte ich naiv. "Nun, es ist für jeden etwas anderes. Vielleicht brauchst du es täglich oder einmal pro Woche, einmal im Monat oder einmal im Jahr."

Danke, das hilft. Nicht.

Ein paar Tage später war ich zur Kontrolle bei meinem Orthopäden. Er machte einen Ultraschall am Knöchel (was immer noch weh tat, obwohl es zugegeben viel besser war) und sagte mir, dass die Entzündung verschwunden war. Was?!? Wie kann das sein? Und warum tut es dann immer noch weh? Er sagte, es sammelt sich immer noch etwas Flüssigkeit am Fußgelenk, aber die Infektion selbst hat sich abggeheilt.

Am nächsten Tag, sechs Tage nach meinen ersten drei Therapiesitzungen, war ich wieder an Markus' Tisch. Ich erzählte ihm von dem Ultraschall und er hatte ein breites Grinsen. "Die Infektion wurde möglicherweise bereits vor deine Therapie geklärt," sagte ich ihm nicht überzeugt. Er lachte nur. Vielleicht, wer weiß, lächelte er.

Dann fing ich wieder an zu laufen. Trotzdem nicht mit viel Erfolg. Das erste Mal, rutschte ich auf dem Eis aus und verletzte mich an der Schulter. Nach 3 Tagen knickte ich meinen Knöchel (ja, der schlechte). Das Resultat: Kapselriss.

Unnötig zu sagen, dass ich immer noch nicht richtig trainieren kann.

Aber, ich arbeite immer noch mit Markus. Ob seine Therapie meinen Knöchel heilt, kann ich nicht sicher sein, obwohl ich glaube doch, dass es geholfen hat. Aber eines ist mir sicher, seit ich Jin Shin Jyutsu ausprobiert habe, bin ich ruhiger, geduldiger, geordneter, fokussierter, disziplinierter und ein Teil des Chaos, das sich über ein halbes Jahrhunder angesammelt hat, hat sich aus meinem Kopf und aus meinem Leben gelöst. Alleine dafür, als Mutter von vier Kindern mit vollem Arbeitszeitplan, hat die Therapie sich gelohnt.

Mehr über Markus' Therapie erfahrst du unter: www.healing-touch.eu

Hauptberuflich ist Markus ein professioneller Stuntman für Filme und TV-Serien. Ein aktuelles Interview mit Markus in der Mittelbayerische Zeitung findest du hier.

Und hier ist ein Artikel über seine Therapie und ein zufriedener Patient.

Ein zufriedener Patient

The ‘Alternative’ Medicine Cabinet: Jin Shin Jyutsu

Für die deutsche Version klicken Sie hier

With a recent injury that had me side-lined and in pain for three months, I was desperate to try anything. I’d been to the orthopedist twice and my physical therapist once a week to treat a neurogenic inflammation in my left ankle, essentially an over-use injury. Which of course shouldn’t be surprising to me or anyone else considering the miles I put in, but usually by taking a few days to a week off from running, combined with physical therapy, I’m back on the trails in no time…. But not this time.

So when commiserating with a friend of mine, whose husband Markus, who practices an ancient Japanese healing method, was in earshot, they almost simultaneously said that it was finally time to try his therapy. I gave in when he told me that he was 100% sure that he could help me. I still wasn’t convinced, but I had nothing to lose.

That was thus my prelude into the world of Jin Shin Jyutsu, a two-thousand-year-old art of healing. The Japanese words themselves are translated as:

JYUTSU - Art
SHIN - Creator
JIN - Man of Knowing and Compassion

Thus, JIN SHIN JYUTSU is the art of releasing tensions via simple acupressure. Our bodies contain several energy pathways and when one or more of these paths become blocked, it may lead to discomfort or even pain. This blockage can eventually disharmonize the complete path of the energy flow. The Jin Shin Jyutsu practitioner uses both hands to apply gentle pressure on a combination of 26 energy points on the body which helps to release the blockage and allows the energy to flow as it should. This in turn allows the body to heal itself via a system rebalance. It has been known to help with anxiety, addiction, shock, mourning, head-, back- and joint pain, migraines, bronchial afflictions, flu, ischia nerve and disc troubles, as well as with sleep difficulties and even learning and concentration problems.

I know it sounds crazy.

Markus told me that everyone reacts differently to the therapy and for some people the pain can even initially be worse before it disappears. Sounded to me like he was covering his bets…

So, at my first session, he had me lay on a massage table and he let me select from a collection of about 100 globuli (homeopathic globules, or pills). “Just choose one without looking. It will be the right one,” he said with confidence. Then I lay down and was covered in a blanket with my hands lying on top of my stomach. Then I closed my eyes and we began. Markus breathed in deeply and took hold of my wrists to measure my pulse. Then he sat down, placed one hand on my hip and another on my knee. And he held those points for what was probably about 5 minutes before he changed his hand positions. He quietly and methodically moved around my body, from my shoulders and head to my feet and calves, while my mind danced between chaos and silence. At the end of the session, which felt like ten minutes but was about an hour, I was a zombie. I felt completely confused, had trouble understanding what Markus was explaining and I wasn’t sure how to exit the room. I stayed that way for the remainder of the day. (Thankfully the drive home was short.)


Oh, great, I thought. This is supposed to help me heal. But I was completely useless. And my left ankle still hurt.

The next day I was back on his table and told him what I’d experienced. I also told him that I had to go to an important event that night and did not want to be the bride of Frankenstein there. He laughed and said it probably wouldn’t be the same… the energy fields are already working to get back on track. He was right.

On the third day I had the therapy done again to form a ‘base’, which is what Markus recommended. “How often should I have it done?” I asked naively. “Well, it’s different for everyone. You may need it once a week, once a month or once a year.”

Thanks, that helps.

A few days later I was back at my orthopedist for a check-up. He did an ultrasound on my ankle (which still hurt, though admittedly was much better) and told me that the inflammation was gone. What?!? How can that be? “Then why does it still hurt?” I asked. “There is still some fluid collecting at the base of the ankle, but the infection itself has cleared up.”

The next day, six days after my initial three therapy sessions, I was back on Markus’ table. I told him about the ultrasound and he had a big grin. “The infection may have already been cleared up before the therapy,” I said to him unconvinced. He just chuckled. Maybe, who knows, he smiled.

I began running again. Not with much success, since the first time out I slipped on the ice and injured my shoulder and 3 days after that I twisted my ankle (yes, the bad one) and tore the capsule on the outside of my ankle.

So, needless to say, I am still not running.

But I am still working with Markus. Whether his therapy healed my ankle, I cannot be certain, but I do believe it helped. What I AM sure of is that since trying out Jin Shin Jyutsu, I am calmer, more patient, orderly, focused, disciplined and some of the chaos that has accumulated over half a century has cleared out of my head and out of my life. And that alone, as a mother of four with a full work schedule, makes it worth it.

Markus' full-time job is actually as a stunt man. He has worked on numerous film and TV projects in Europe and, of course, Hollywood.

You can find out more about Markus and his therapy at: www.healing-touch.eu
An excellent article about a very satisfied patient... completely healed after only one session!

Friday, January 18, 2019

Extremes Abenteuer: A fun night in the Bischofshof Brewery

A fundraiser for the Armin Wolf Laufteam, the goal of the night was to entertain with stories of adventure while treating the audience to free beer and wurst semmeln (sausage sandwiches)! The 257-km Marathon des Sables; the Polar Circle Marathon; the 87-km, 5,000 m climb Hochkönigman; and the Everest Marathon were topics for the night. Entry was free. Donations were voluntary. 
Really... the beer was free!
My events are, in more than one way, worth the trip :)

Could it be that I have more fun than the audience?

A Sherpa carries a heavy load in the Khumbu valley, Nepal


Marathon des Sables base camp

Prost
Prost...again...we are in a brewery!



Finish Hochkönigman, Maria Alm, Austria








Wednesday, December 19, 2018

Ratatouille (Deutsch & English)


Öffnest du jemals deinen Kühlschrank und obwohl er voll ist, scheint er immer noch nichts zu essen? Mein Gemüsebehälter ist oft vollgepackt mit verschiedenen Dingen, aber nicht genug, um eine Mahlzeit zuzubereiten. Dann ist die Entscheidung klar, es ist Zeit für Ratatouille. Meine ganze Familie liebt es, es ist wirklich leicht vorzubereiten, Gesund, und es ist ein Rezept, das je nach Inhalt variieren kann Aber hier ist der Standardweg….

Mit Gemüse von Ökokiste Kößnach habe ich mit Alex Müller von Bureau2+ ein wahnsinnig leckeres Essen zubereitet!

Ökokiste Kößnach hat mir freundlicherweise ein Gemüse-Sortiment zur Verfügung gestellt, aber das Rezept und die Meinungen sind mein eigenes. 


Ratatouille

 Zutaten für 4


2 gelbe Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 rote Paprika
2 Zuchinni
1 Aubergine
1 dose (400 g) stückig Tomaten, scharf
1 dose (400 g) stückig Tomaten, ungewürtzt
500 mL Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
Pfeffer und Cayennepfeffer nach Gescmack
XX g Basmati Reis (oder dein Lieblings-Reis)



Braten Sie die Zwiebeln und den Knoblauch im Olivenöl bei mittlerer Hitze an, bis die Zwiebeln durchscheinend sind. Fügen Sie die Zuchinni, Auberginen und Paprikaschoten hinzu und kochen Sie für etwa 5 Minuten unter ständigem Rühren. Fügen Sie die Gemüsebrühe und beide Dosen Tomaten hinzu. Zum Kochen bringen, dann die Hitze ausschalten. Nach Geschmack mit Pfeffer würzen. Lassen Sie sich mindestens 15 Minuten einwirken (eine Stunde oder mehr ist besser, wenn sich die Geschmack vereinen lassen).

Reis nach Anweisungen kochen.
Gemüse 5 Minuten (oder länger) bis zum Servieren bei mittlerer Hitze aufwärmen.
Die Ratatouille in einer Suppenschüssel auf den Reis geben.

* Variationen: Karotten, Sellerie, Kürbis, gelbe Zucchini, frische Kräuter, gelbe Paprikaschoten usw. hinzufügen.

Ein Doppelrezept ist auf den Fotos zu sehen.







ENGLISH VERSION


Do you ever open your refrigerator and although it’s chock full it still appears there’s nothing for dinner? My vegetable bin is often jam-packed with miscellaneous things but not enough of one or the other to make a meal. Then the decision is clear, it is time for ratatouille. My entire family loves it, it’s really easy to make and it is a recipe that can be varied according to what’s on hand. But here is the standard way….


Ratatouille

Ingredients for 4
2 yellow onions
2 garlic cloves
2 red peppers
2 medium zucchini
1 eggplant
1 can(400 g) chopped tomatoes, spicy
1 dose (400 g) chopped tomatoes, plain
500 mL veggie broth
2 Tbs olive oil
1 tb salt
Pepper and cayenne pepper to taste
Basmati Reis (or your favorite rice)

Saute the onions and garlic in the olive oil over medium-high heat until onions are translucent. Add the zucchini, eggplant, and red peppers, cook for about 5 minutes stirring often. Add the vegetable broth, and both cans of tomatoes. Bring to a boil, then turn off heat. Season with peppers according to taste. Let sit for at least 15 minutes (an hour or more is better to let flavors combine).
Cook rice according to directions.
Place veggies back on medium heat for 5 minutes (or longer) till hot for serving.
Serve the ratatouille on top of the rice in a soup bowl.

*Variations: Add carrots, celery, pumpkin, yellow zucchini, fresh herbs, yellow peppers, etc.
Ökokiste Kößnach graciously provided me with a promotional vegetable assortment, but the recipe and opinions are my own.

A double recipe is shown in the photos.

Monday, November 26, 2018

Der 51. Original Mountain Marathon (OMM), Black Mountains, Wales, 27. bis 28. Oktober

(Click here for the English version)

„Orientierungsläufe in den Bergen Großbritanniens… ich liebe sie einfach.“ Das sagte mein Kumpel, den ich beim Everest-Marathon kennengelernt habe und, nachdem er mich mit seinem Begeisterung von Bergmarathons überzeugt hatte, überredete ermich, mich und einige seiner Freunde für die OMM in Wales anzumelden. Schneller Vorlauf ein paar Monate - Registrierung vorgenommen, Flugtickets und Hotels gebucht - mein Kumpel und seine beiden Freunde mussten aus verschiedenen Gründen aussteigen, und da steckte ich, etwas in der Klemme. Nach einigen E-Mails mit der Organisation und etwas Glück in der FB OMM-Läufergruppe fand ich einen neuen Partner, der von seinem verletzten Kumpel ebenfalls trocken gelassen wurde.



Mein Flug war an einem Donnerstagabend, am gleichen Abend dem mein Mann nach einer Geschäftsreise nach Sudkorea nach Hause kam. Aber der Reisepass meines Mannes wurde jedoch in Seoul gestohlen, was ihn nach einer hektischen Reise zu Polizei und Botschaft veranlasste, dass er seinen Flug nach München verpasst hatte. Seine einzige andere Flugoption später am Tag war nicht direkt, sondern mit einem Zwischenstopp in Amsterdam, der zufällig meinen Zwischenaufenthalt auf dem Weg nach England überdeckte. Als ich also um 20 Uhr in der niederländischen Hauptstadt ausstieg, stand mein Mann mit einem breiten Lächeln und der Einladung, mit ihm zu einem Drink in der Bar zu kommen. Als ich drei Stunden später müde in ein makelloses weißes Bett mit übergroßer Bettdecke im Flughafenhotel in Bristol kletterte, schickte mein Mann mir eine SMS, in der er mitteilte, er sei gerade zu Hause angekommen.

Am nächsten Morgen mietete ich mir ein Auto, einen königsblauen Mini, und holte Niels und Max für die 2-stündige Fahrt nach Norden in die Black Mountains of Wales ab, den Standort der diesjährigen OMM. Sie waren holländische Studenten, Max studierte in Holland, während Niels in London studierte. Sie überreichten mir eine Schachtel mit bunten Macarons als Dankeschön für den Aufzug, obwohl ich froh war, ein wenig Gesellschaft zu haben und bei der Navigation zu helfen, da ich zum ersten Mal auf der linken Seite gefahren bin und meine Konzentration auf das Fahren war und nicht genau wo ich hinging. Keiner von den Jungs war mal bei einen OMM, daher konnte ich keine Tipps von ihnen erhalten und musste sich vollständig auf meinen noch-zu-treffenden Partner Martin aus London verlassen, der seit seinem siebten Lebensjahr Orientierungslauf gemacht hatte. Martin würde Max und Niels nach dem Rennen mit nach London nehmen, deshalb wollten sie wissen, was meine "Erwartungen" waren, damit sie sie später anhand der "Realität" der Ereignisse des laufenden Partners überprüfen können. Max sagte das mit einem schelmischen Kichern. Danke für eure Vertrauen, Jungs.

Die einspurige Straße in Richtung der Veranstaltung wurde von zwei Meter hohen Hecken gesäumt. Hin und wieder gab es eine kleine Verbreiterung der Straße, wenn ein entgegengesetztes Auto vorbeikommen sollte, aber trotzdem konnte ich nicht anders als zusammenzucken, als ich hörte das Kratzen der stacheligen Zweige neben meinem mittlerweile geliebten Mini. Das Basislager der OMM Wales befand sich wirklich mitten im Nirgendwo. Ein Feld, eigentlich eine Gruppe von Feldern, eines zum Parken, eines für das Vor- und Nach-Nacht-Campen, und ein riesiges Zelt, das als Registrierung, Laden, Speisesaal und Bar diente.

Als ich das offizielle Kit-Deklarationsformular weggab und mit dem Kontroll-Chip an einem nicht abnehmbaren Armband befestigt wurde, entschuldigte ich mich für meinen Partner, der nicht da war, und fragte, ob ich den Kontroll-Chip für meinen spät ankommenden Partner nehmen und ihn später geben könnte. Die Freiwillige gab mir einen trostlosen Blick, als sie erklärte, dass es nur einen Chip pro Team gab. Ups.

Ich verließ Max und Niels, die auf dem Feld campen würden, und fuhr zurück durch die schmale Straße voller Gegenverkehr, die sich in das Rennen schlängelte. Nach 20 Minuten landete ich in Abergavenny, wo ich ein Hotelzimmer für die Nacht hatte und wo ich Martin bald treffen würde. Um 18:45 Uhr klopfte es an meiner Hotelzimmertür und ich öffnete sie, um einen Riesen zu finden. Mein Rennpartner am Wochenende war ein überragender 6'4 “(193 cm). Er war gerade aus London herausgefahren und war nach dem Kampf am Freitag-Nachmittag-Verkehr mehr als bereit für ein Abendessen und ein Bier. Wir gingen zu einem Pub, das die Straße hinunter war, mit Karte und Kompass in der Hand, und wir hatten ein kurzes Tutorial zur Navigation, während wir auf unser Essen warteten. Die Konversation war leicht und ich war erleichtert, dass der "fremde" Mann, mit dem ich das Wochenende verbringen sollte, tatsächlich ziemlich verdammt normal war.

Nach einer kurzen Nachtruhe (ich weiß, was Sie alle denken, aber wir hatten getrennte Zimmern), kamen wir zurück zu unserem Event für unseren Startblock um 8:30 Uhr. Wir ließen unsere Autoschlüssel ab und machten uns auf den 1,5 Kilometer langen Weg zur Startlinie. Nachdem wir unsere Karten erhalten hatten, hatten wir 1 Minute, bis wir anfangen konnten, was sich nach ungefähr 3 Sekunden anfühlte, als wir plötzlich losgingen! Auf einem schönen Weg bergauf laufen, bis wir nach etwa 5 Minuten eine falsche Kurve bogen und uns schließlich durch Bristles (UK-Talk für dornige Pflanzen) bahnten und entlang eines Stacheldrahtzauns entlangkamen, bis wir wieder auf Kurs waren . Nicht der beste Start. Aber bald war der erste Kontrollpunkt in Sicht, und nachdem ich auf meinem Hintern einen steilen Abhang hinuntergerutscht war und eine Wasserflasche verloren hatte, die Martin auf seinem Weg zum Abstieg für mich abholte, befanden wir uns am ersten Kontrollpunkt (CP) und fühlten uns positiv. Zurück zum steilen Anstieg zum nächsten CP, der hoch oben auf einem Berg in der Nähe eines Cairn lag (ein künstlicher Steinstapel). Wir mussten nicht einmal die Spur verlassen, um diese zu finden. Das war gar nicht so schlimm, dachte ich, aber ich wusste nicht, dass wir uns nur „aufwärmen“.

Die nächsten beiden CPs waren auf einem mit Heather bedeckten Hügel „in Sichtweite versteckt“. Natürlich hatte ich schon von Heather (Heide) gehört, hatte aber vorher nicht allzu viel mit der Pflanze zu tun. Als wir also einen sanft abfallenden Abhang durch Felder von „Heidekraut“ (klingt idyllisch, nein?) hinuntergelaufen, versuchte ich neugierig festzustellen, wo ich meine Füße platzieren sollte. Auf der Pflanze direkt? Auf die Wurzeln? Zwischen den Wurzeln? Nachdem ich versucht hatte, mich fast den gesamten mit ihm bedeckten Hügel sorgfältig abzusuchen, wurde ich plötzlich wie ein Blitz von jemandem vorbeigeführt, der die federnden Pflanzen als Trampoline benutzte und sich in Richtung Tal hüpfte (Anmerkung zu sich selbst: Heidekraut ist hüpfend, nutze es zu deinem Vorteil). Als nächstes mussten wir den gleichen Hang hinaufsteigen, und leider konnten mich die Pflanzen nicht nach oben treiben, also begann ich nach Schafwegen zu suchen. Aber selbst der beste Tierspur ist nicht für den menschlichen Fuß gedacht, der wahrscheinlich zehnmal so groß ist wie ein Schafhuf. Das Laufen mit direkt voreinander stehenden Füßen ist eine Art Balanceakt. Oh ja, und das mit 6 kg Ausrüstung auf meinem Rücken. 

Nach einem steilen Abstieg in ein Tal, kurz vor einer Flussüberquerung, rief Martin plötzlich eine Warnung aus: "Pass auf das Moor auf!" Welches Moor? Ich sah nichts als ein schmales Feld mit klumpigem Gras, bis ein anderer Läufer von hinten kam und direkt hinein spritzte. Oh, das Moor. „Steig auf die Hags!“, Schreit Martin. Hags??? Was zum Teufel ist eine Hag?!? Anscheinend sind es die festen Grasbüschel, die als Sprungbrett verwendet werden können. Aber das war zu viel für mich, also rannte ich um den Sumpf herum, bevor wir uns dem Fluss näherten, den Martin mit einem Riesensprung übersprang. Ich stand still in der Kontemplation. Vergessen wir nicht, dass Martin etwa 30 cm größer ist als ich, die Beine bis zu den Schultern. Auf keinen Fall konnte ich über diesen Fluss springen! Also ging ich flussaufwärts auf die Suche nach einer sicheren Kreuzung, und als ich einige Steine ​​fand, die mich anführten, geführt von Martins ausgestreckter Hand, wurde ich bald mit trockenen Füßen an den Rand gezogen.
Zurück auf einem sehr steilen Weg zum nächsten Gebirgskamm, auf dem ein Cairn den nächsten CP markierte. Fünf hinter uns, noch sieben vor.

Dann rannte ich über den Bergkamm und bemerkte, dass der Wind sich verstärkte. Aber schon bald mussten wir wieder durch die Heide nach unten abbiegen, wo wir uns wieder in eine Schlucht und eine Flusskreuzung für CP6 stürzten. Dann hatten wir eine Entscheidung zu treffen. Der nächste Kontrollpunkt befand sich etwa 4 km entfernt in der Luftlinie und über ziemlich unwegsames Gelände. So konnten wir: (a) einen geraden Schuss seitlich über den Hügel laufen, die Wellen hinauf und hinunter, durch die Heide navigieren und hoffen um einige gute Schafwege zu finden, (b) rauf den Hügel hinauf, den Pfad entlang des Kamms zurück und wieder hinunter zum CP, (c) einem Pfad folgen, der hinter einem Bauernhof führte und ein paar Kilometer weiter entfernte aber es wären Menschenwege, dh rennfähig. Dies war ein Kinderspiel für mich, nachdem ich gerade eine Crash-Kurs-Einführung in mit Heidekraut und Schafen bedeckte Hügel hatte. Also Option (c) war es!

Nach dem Hof ​​und aus dem Schutz des Tales kam der Wind wirklich auf und ein paar Schneeflocken fielen. Aber war vor einigen Minuten nicht gerade die Sonne hier? Martin hielt an, um seine schwerere Windjacke anzuziehen, weil er sagte, der Sturm sah aus, als würde er direkt auf uns zusteuern. Sturm? Was für ein Sturm? Natürlich hatte er recht. Der Schnee wurde stärker, der Wind wurde stärker, der Himmel verdunkelte sich weiter und ich beschimpfte mich selbst, weil ich meine Wetter-App mit dem falschen Versprechen von Sonnenschein und milden Temperaturen geglaubt hatte.

Eisige Kälte mit eisigem Wind stand uns gegenüber, während wir einen hohen Gipfel durchquerten, meine Finger und Zehen waren erfroren und der Wind kam direkt in unsere Gesichter. Eine Gruppe von Schafen mit wunderschöner weißer Wolle, die scheinbar unbeeinträchtigt vom Wetter war, beobachtete uns zufällig an uns vorbeirennen. Ich habe nicht viel von ihnen bemerkt, in meinen tiefgefrorenen Leiden versunken, bis ich aus dem Augenwinkel bemerkte, dass eines dieser Schafe schwarz wie die Nacht war! Sein Anblick veranlasste mich zum Lachen, als er mit einem miserablen Gesichtsausdruck da saß und mich verhöhnte, um nicht zu sagen: Es gibt immer einen in der Familie, oder?

Die nächsten CPs befanden sich an Flußkreuzungen, die ich gelernt habe, bedeutet "einen sehr steilen Hang hinunter und in eine Schlucht". Von oben sahen wir auf CP9 hinunter, eingebettet am Ende einer steilen Schlucht, zu der wir hinuntersteigen mussten und anschließend wieder hinauf. Warum machen sie das mit uns? Wir haben die Steigung auf etwa 60% geschätzt. Ich konnte nicht mal auf den Beinen bleiben, also setzte ich mich einfach hin und rutschte den rauen grasigen Hang den ganzen Weg. Martin sagte, er habe Angst, seine Shorts an einem versteckten Stein zu fangen oder zu zerreißen, aber ich war bereit, dieses Risiko einzugehen. Abgesehen davon macht das Rutschen super Spaß und ist schnell! Ich war sofort unten und wandte mich dann der nächsten Aufgabe zu, die vertikale Masse wieder hochzusteigen. Ich bemerkte bald, dass der Umzug auf allen vieren der effizienteste Weg war, und ich bekam einen neuen Respekt vor den wolligen Bewohnern dieser Region. Anfangs versuchte ich, mich um den Schafskot herumzukriechen, aber nachdem mir klar wurde, dass die Haufen fast überall verstreut waren, und nachdem ich meine (behandschuhte) Hand in mehrere Stapel davon gesteckt hatte, gab ich einfach auf und fuhr direkt auf gerader Strecke, Schafe Poo oder nicht.

Als nächstes gab es eine riesige Weite von Fell, für die ich mich ohne Wikipedia entschieden habe: (außerhalb Großbritanniens archaisch) Ein wildes Feld oder Hochmoor. Ich hätte es nicht viel besser sagen können, außer vielleicht mit einem Superlativ: Ein sehr wildes Feld. Dort wurde ich mit dem nächsten Exemplar der walisischen Fauna vertraut gemacht: Tussocks. Tussocks beziehen sich auf hohes Gras, das in Büscheln wächst, obwohl es nicht wirklich gut im Boden verankert ist, sondern von einer Seite zur anderen geneigt ist. Wenn man darauf tritt, ist es, als würde man mit der Lotterie spielen, um einen verstauchten Knöchel zu gewinnen. Martin erzählte mir, dass seine Mutter im Norden Englands "Tussocks" als Fluchwort benutzt. Ich würde es auch am Ende des Tages tun. Wir näherten uns einem Stacheldrahtzaun, der unseren Weg kreuzte. Martin suchte den besten Platz zum Übersteigen. Gibt es nicht irgendwo ein Tor? Ich habe gefragt. "Könnte sein ... aber wir müssen einen langen Weg laufen, um es zu finden", antwortete Martin. So fanden wir einen Zaunpfosten, den wir als Stütze nutzen konnten, und ich legte meine Karte über die Stacheln, als wir vorsichtig über den Zaun kletterten.

Wir waren dann etwa sechs Stunden im Rennen, immer noch eiskalt, müde und mein verletzter Knöchel meldet sich. Ein kleines Problem, über das ich Martin noch nicht informiert hatte. Ich hatte eine Überbeanspruchungsverletzung, die mir starke Schmerzen verursachte, wenn ich Hügel hinabführte, die sich nach rechts neigten, wodurch sich mein linker Knöchel nach innen neigte. Flache, linksseitige Hänge sowie gerade Auf- oder Abfahrten waren erträglich; Gleiten und Krabbeln waren optimal.

Wir haben CP11 erreicht und hatten nur noch einen vor dem Ziel. Wir befanden uns auf einer befahrbaren Spur, als Martin eine Abkürzung durch einen Hügel von Tussocks (verdammt noch mal) erspähte, den er uns vorgeschlagen hatte. Kurz darauf entschied er, dass es wahrscheinlich klug gewesen wäre, auf dem Pfad zu bleiben, da wir jetzt nicht nur durch die verdammten Tussocks laufen mussten, sondern eine weitere Schlucht hinabsteigen, einen Bach durchqueren und auf der anderen Seite zum Pfad hinaufklettern. Martin war 10 Meter vor mir und als er zur Schlucht aufstieg, zögerte er: "Nun, es ist steiler als ich dachte", sagte er. Was bedeutet das? Ich fragte fast panisch: Gibt es eine Klippe?!? Nein, nicht genau… antwortete er zögernd, obwohl seine Stimme alles andere als zuversichtlich klang. Nun, ich hatte bestimmt nicht erwartet, wieder auf meinem Hintern zu sein, bis wir im Zelt waren. Aber ich hatte keine andere Wahl, also rutschte ich, nachdem ich um einen Felsen herumgefahren war (ja, Klippe), den Hang hinunter, dann alle vier nach oben und nicht allzu lange, nachdem wir unseren letzten CP und die Rennmitte gefunden hatten Lager. 

Als wir auf dem Feld ankamen, waren wahrscheinlich bereits 100 Zelte aufgestellt, und wir mussten sofort nach einem möglichst flachen Ort Ausschau halten, um unser Schutz aufzubauen, ein Zelt, das Martin sich von seinem verletzten Kameraden geliehen hatte. In etwa zehn Minuten war das Zelt auf und ich warf einen Blick darauf und fragte: „Ähm, ist das ein Ein-Mann-Zelt?“ Es war winzig! Es war kaum Platz für mich da, geschweige denn ich und Goliath! Er versicherte mir, es sei für zwei Personen gedacht, und als wir unsere Sachen ausgepackt und organisiert hatten, stellte sich heraus, dass es ein großes kleines Zelt war, groß genug für zwei, aber klein genug, um etwas Wärme in sich zu lassen. Gekochtes Wasser auf dem kleinen Gasherd für Kaffee und warme Speisen, plaudern über das Leben, und starren in den magischen Sternenhimmel waren nur noch zu tun, bevor den Tag zu Ende war.


Der zweite Tag war ähnlich wie der erste, ohne den Schneesturm. Und ich habe ein weiteres Fluchwort von Martins Mutter gelernt: Gorse, eine stachelige Pflanze. Als ich durch einen Hügel pflückte, wies Martin mich auf die Pflanzen hin und sagte: "Sie können ohne viel Aufwand daran streichen, fallen aber nicht hinein oder du bist wirklich unglücklich." Gegen Ende des Tages traf ich als letzte Lektion in der britischen Fauna auf „Bracken“, eine Art Farn, den ich zu lieben gelernt habe. Warum? Denn auf einem 60-Grad-Gefälle bietet es lange, rutschige Stiele und gerade genug Polster, um kontrolliert zu gleiten, aber mit hoher Geschwindigkeit einige hundert Meter bis zur nächsten Kontrollstation. Hurra!

Danke an das OMM Orga Team für den Promo-Eintrag, an Martin für seine Geduld, an unsere beiden Ehepartner, die uns verrückte abenteuerliche Kinder für ein Wochenende gestatten, und an meinen Everest-Kumpel Harry, der mich dazu inspiriert hat, etwas Neues auszuprobieren.

Etwas Sightseeing auf dem Rückweg zum Flughafen





Friday, November 16, 2018

The 51st Original Mountain Marathon (OMM), Black Mountains, Wales, UK

“Orienteering races in the hills of the UK… I just love them.” That’s what my buddy said who I’d met at the Everest Marathon and who, after enthusiastically praising navigational mountain marathons, subsequently talked me into joining him and a couple of his friends for the OMM in Wales. Fast forward a couple of months—registration made, plane tickets and hotels booked—my buddy and both his friends had to drop out for various reasons and there I was, left in somewhat of a bind. After some emails with the organisation, and some luck in the FB OMM Competitors Group, I found a new partner who’d also been left high-and-dry by his injured mate. 

My flight out was on a Thursday night which coincided with my husband arriving home after a business trip to Seoul. The kids would have an overlap alone of a couple of hours. But my husband’s passport was stolen in Seoul, which, after a hectic trip to the police and embassy, caused him to miss his flight home to Munich. His only other flight option later that day wasn’t direct, rather with a layover in Amsterdam, coincidentally overlapping my stopover there on the way to England. So as I disembarked the plane in the Dutch capital at 8pm, there stood my husband with a wide smile and an invitation to join him for a drink in the bar. Three hours later as I climbed wearily into a pristine white bed with over-sized duvet at the airport hotel in Bristol, my husband sent me a text to say he’d just arrived home.


The next morning I rented a car, a royal-blue Mini, and picked up Niels and Max for the 2-hour drive north into the Black Mountains of Wales, the location of this year’s OMM.  They were Dutch college students, Max studying in Holland while Niels was doing graduate work in London. They presented me with a box of colorful macarons as a ‘thank you’ for the lift, though I was happy to have some company and help with the navigation since it was my first time driving on the ‘left’ and all my concentration was focused on the driving rather than exactly where I was going. Neither of them had run an OMM either, so I couldn’t garner any tips from them, and would have to rely completely on my yet-to-meet partner Martin from London who had been doing orienteering since he was 7 years old. Martin would be taking Max and Niels back to London after the race, so they wanted to know what my ‘expectations’ were so that they could check them later with the ‘reality’ of events from my running partner. Max said that with a mischievous snicker. Thanks for your confidence, guys.


The single-lane road heading in to the event was lined by two-meter high hedgerows. Every now and then there was a widening of the road to be used when an opposing car was to come along, but still, I couldn’t help but squirm every time I had to squeeze by another car and heard the scraping of the spiny branches alongside my now-beloved Mini. The base camp of the OMM Wales was really in the middle of nowhere. A field. Actually a group of fields, one serving for parking, one for the prior- and post-night camping, and a huge tent which served as registration, shop, dining hall and bar.

As I gave away the official kit declaration form and was fitted with the control chip on a non-removable wrist-band, I apologized for my partner not being there and asked if I could take the control chip for my late-arriving partner and give it to him later. The volunteer gave me a consoling oh-she’s-a-first-timer look as she explained there was only one chip per team. Oops.

I then left Max and Niels, who would be camping in the field, and I drove back through the narrow road full of oncoming traffic winding their way into the race. After 20 minutes I landed in Abergavenny where I had a hotel room for the night and where I would soon meet Martin. At 6:45 pm there was a knock on my hotel room door and I opened it to find a giant. My race partner for the weekend was a towering 6’4“ (193 cm). He had just driven out from London and, after fighting Friday-afternoon traffic, was more than ready for dinner and a beer. We headed to a pub-style restaurant just down the street, with map and compass in hand, and had a short tutorial on navigation as we waited for our food. The conversation was easy and I was relieved that the ‘strange’ man that I was to spend the weekend with, was in fact, pretty darn normal.


After a short nights’ sleep (get your minds out of the gutters people, we had separate rooms), we arrived back to the event for our start block of 8:30-8:44. We dropped off our car keys and headed out for the 1.5-kilometer walk to the starting line. Once we received our maps, we had 1 minute until we could start, which felt like about 3 seconds before suddenly we were off! Running uphill along a nice trail, till we took a wrong turn after only about 5 minutes and ended up picking our way through bristles (UK-talk for thorny plants or prickers) and edging along a barbed-wire fence until we got back on track. Not the best start. But soon the first control point was in sight and after sliding down a steep slope on my behind, losing a water bottle, which Martin retrieved for me on his way down the descent, we were on our first control point (CP) and feeling positive. Back to running steadily up a slope to the next CP which was high up on a mountain near a cairn (a man-made stack of stones). We didn’t even have to leave the trail to find that one. This wasn’t bad at all, I thought, but little did I know that we were just ‘warming-up’.

The next two CPs were ‘hidden in plain sight’ on a hillside covered with heather. Of course, I’d heard of heather, but hadn’t had too much interaction with the plant before then. Thus, as we ran down a gently falling slope through fields of ‘heather’ (sounds idyllic, no?), I was curiously trying to determine where I should place my feet. On top of the plant? On top of the roots? Between the roots? So, after trying to carefully pick my way down nearly the entire hillside covered with it, I was suddenly passed like lightening by someone who was using the springy plants as trampolines and bouncing his way towards the valley (Note to self: heather is bouncy, use it to your advantage). Next we had to climb up on that same slope and unfortunately the plants couldn’t propel me upwards so I began looking for sheep paths. But, even the best animal trail isn’t made for the human foot which is probably ten times the size of an ovine hoof, so running with feet directly placed in front of each other is somewhat of a balancing act. Oh, yeah, and that with 6 kg of gear on my back.

After a steep descent into a valley, just before a river crossing, Martin suddenly yelled out a warning, “Watch out for the bog!” What bog? I saw nothing but a narrow field of clumpy grass, until another runner came from behind and splashed right into it. Oh, that bog. “Step over on the hags!” Martin yells. Hags??? What the heck is a hag?!? Apparently, they are the firm grass clumps that can be used as stepping stones. But that was too much for me to handle, so I just ran around the bog before we approached the river which Martin jumped over with one giant leap. I stood still, in contemplation. Let’s not forget here that Martin is about a foot taller than me with legs up to my shoulders. There was no way I could leap over that river! So I headed upstream to look for a safe crossing, and when I found a few rocks which gave me an invitation, guided by Martin’s outstretched hand, I was soon pulled over with dry feet. Back up a very steep trail to the next ridge of mountains on top of which a cairn stood marking the next CP. Five down, seven to go.

It was then, running along the top of that mountain ridge, that I noticed the wind began to pick up. But soon enough we had to make a turn downwards, through the heather again, where we bounced back into a gorge and a stream junction for CP6. Then we had a decision to make. The next control point was about 4 km away, as the crow flies, and across some pretty rough terrain, so we could: (a) run a straight shot laterally across the hillside, up and down the undulations, navigating through the heather, hoping to find some good sheep paths, (b) run back up the hill, back along the trail on the ridge and down again to the CP, (c) follow a trail that led behind a farm adding a couple of extra kilometers to the distance but they would be people-trails, i.e. run-able. This was a no-brainer for me after having just had a crash-course introduction to hillsides covered with heather and sheep. So option (c) it was!

Once past the farm and out of the shelter of the valley, the wind really began to pick up, and a few snowflakes began to fall. But wasn’t the sun just here a few minutes ago? Martin stopped to put on his heavier windbreaker because he said the storm looked like it was headed right at us. Storm? What storm?!? Of course he was right. The snow began to fall heavier, the wind got stronger, the sky continued to darken, and I was cursing myself for believing my weather-App with the false promise of sunshine and mild temps.

Freezing cold with icy winds faced us while traversing a high peak, my fingers and toes were frozen and the wind was whipping uphill straight into our faces. A group of sheep with beautiful white wool, seemingly unperturbed by the weather, contentedly watched us run past. I didn’t take much notice of them, absorbed in my frozen sufferings, until out of the corner of my eye I noticed one of those sheep was black as night! The sight of him caused me to break out laughing as he sat there with a miserable look on his face, taunting me not to say, There’s always one in the family, isn’t there?  

The next couple of CPs were at stream junctions, which I have come to learn means ‘down a very steep hillside and into a gorge’. From up above we looked down onto CP9 , nestled at the bottom of a precipitous ravine to which we needed to climb down and subsequently back up. Why do they do this to us??? We estimated the slope to be about 60%. I couldn’t even stay on my feet so I just sat down and slid the rough grassy slope the entire way. Martin said he was afraid to get his shorts caught or ripped on a hidden rock, but I was willing to take that risk. Besides, sliding is super fun and fast! I was down in an instant, then turned around to the next task of getting back up that vertical mass. I soon realised that moving on all fours was the most efficient way and I began to have a new-found respect for the woolly inhabitants of that region. Initially I tried to crawl my way around the sheep droppings, but after realizing the piles were strewn nearly everywhere, and after placing my (gloved) hand into several batches of it, I simply gave up and powered right though on a straight course, sheep poo or not.

Next up was a huge expanse of fell, for which I am at a loss for defining without Wikipedia: (archaic outside Britain) A wild field or upland moor. Couldn’t have said it much better myself, except maybe by adding a superlative: A very wild field. That was where I was introduced to the next specimen of Welsh fauna: Tussocks. Tussocks refer to tall grass that grows in clumps, though they are not really well-fixed in the ground but rather tilt from side to side, thus stepping on them is like playing the lottery to win a sprained ankle (Note to self: place feet between tussocks). Martin, told me his mum in northern England uses ‘tussocks’ as a curse word; I would too by the end of the day. We approached a barbed-wire fence crossing our path. Martin looked for the best place to climb over. Isn't there a gate somewhere? I asked. "Could be... but we may have to go a long way to find it," Martin replied. So we found a fence post to use for support, and I laid my map over the spines, as we carefully clambered over the fence.

We were then about six hours into the race, still ice cold, tired, and my injured ankle was throbbing. A small problem that I still hadn’t let Martin know about. I had an overuse injury which caused me severe pain when traversing hillsides which sloped to my right, thus causing my left ankle to bend inward. Flat, left-sided slopes as well as straight up- or downhill running were bearable; sliding and crawling were optimal.


We hit CP11 and had only one more to go then just a short dash to the finish. We were on a runnable trail when Martin spied a ‘short-cut’ through a hillside of tussocks (damn it) that he suggested we take. Shortly afterwards he decided that it likely would have been wise to stay on the trail since we now had to not only maneuver through the damn tussocks, but descend another ravine, traverse a stream and climb up to the trail on the other side. Martin was 10 meters ahead of me and as he edged to the top of the ravine and hesitated, “Well, it’s steeper than I thought”, he said. What does that mean? I asked in near panic, Is there a cliff?!? No, not exactly… he hesitantly answered, though his voice sounded anything but confident. Well, I certainly hadn’t expected to be on my behind again till we got to the tent. But I had no choice, so after scooting around some crag (yes, cliff), I slid my way down the slope, then all-four’d my way up and not too long after we found our last CP and the mid-race camp.

There were already probably 100 tents set up when we arrived in the field and we immediately got to work looking for the flattest spot possible to set up our shelter, a tent which Martin had borrowed from his injured mate. In about ten minutes the tent was up and, taking a peek inside, I asked, “Um, is this a one-man tent?” It was tiny! There was barely even enough room for me in there let alone me and Goliath! He assured me it was made for two-persons, and once we got our gear unpacked and organised, it turned out to be a great little tent, large enough for two, but small enough to keep some heat in. We got into dry clothes, boiled water on the little gas stove for coffee and hot meals, chatted about life, then gazed dumb-struck at the magical star-filled sky before calling it a day.

The second day was similar to the first, minus the snow storm, but with a few more barbed-wire fence crossings. And I learned another curse word of Martin’s mother: gorse, a prickly plant. When picking through a hillside of it, Martin pointed the plants out to me by saying, “You can brush by it without much ado, but just don’t fall into it or you’ll be really unhappy.” (Note to self after several close calls: avoid gorse at all costs). And towards the end of the day, my last lesson in British fauna would be meeting ‘bracken’, a type of fern, which I learned to adore. Why? Because on a 60-degree downhill slope it provides long slippery stems and just enough cushion to slide controlled but with high velocity those several hundred meters down to the next control station. Yippee!

Thanks to The OMM Orga Team for the promo entry, to Martin for his patience, to both of our spouses for allowing us to be crazy adventurous kids for a weekend, and to my Everest buddy, Harry, for inspiring me to try something new.

Some sightseeing before my flight home