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Friday, April 12, 2019

What’s Next?


The question I am most often asked is not “How do you train for running in the desert?” nor “How do you stay motivated during those long runs?”, but rather two simple words, “What’s next?” And from those who know the type of races I prefer to run, they ask the question, waiting with bated breath, hoping that I will dazzle them with something off the charts. No pressure there.

Bu honestly, I don’t choose races for the ‘Wow’-factor, I keep my eyes and ears open as to what is out there, waiting patiently until I hear of a race that sends a chill down my spine, and then I know it is the next one. Choosing races of such magnitude with any other motivation I think would make it impossible to invest in the amount of training, planning and preparation necessary to pull it off.

During my down-time this past winter I created an Excel spreadsheet with all the race options that interest me including all of my standard short-distance races in and around Regensburg that I run with my team. But for 2019 I was having trouble finding that A-Race. I missed out on the lotteries in several big-name races in Chamonix and let those go, knowing that something else would pop up. And as always, it did.

At the end of January I got a two-sentence SMS message from an acquaintance asking if I’d be interested in joining his team for an adventure race in Croatia in September.



And there it was immediately.
The Chill Factor. 
I’d found my next race.

What’s an ‘Adventure Race’, you ask? No, it’s not an obstacle-course race nor a mud run, it’s more similar to a triathlon, in that it is a multi-disciplinary event, but it could include a number of different types of sports, not limited to the standard three. This race in particular will include running, mountain biking, kayaking, climbing, rappelling and navigation. Adventure races can be found in multiple distances, as short as a few miles or up to a few hundred miles, which is appropriately called ‘expedition’ length. And I knew, without a doubt, that the SMS was referring to that longer version, the expedition length. Otherwise, I wouldn’t have been interested.


The Adventure Race Croatia will take place in the beautiful Zadar region along the coast of the Adriatic Sea. The course will be approximately 500 km long (300 miles) and, did I mention it is non-stop? No day stages, no hot meals, no overnight camps. We won’t even have a tent with us. If we do need to sleep, which at some point over the course of four days it will be inevitable, we will simply find a cozy place in the grass to lay down and sleep for a few minutes before continuing. The clock is ticking. There is a 96-hour time limit.

Those tiny things are kayaks waiting below
Teams are comprised of four people, one of which must be a woman, and the race is limited to forty teams from around the world. Our team, OMM Germany, will be the only one representing Germany.

When I first looked at the webpage for the race and watched a video from the previous year, I was mesmerized by the amazing scenery, the single-track trails, the turquoise-blue sea, and the rocky outcroppings, until the image of a woman dangling off a bridge by a rope appeared. A very high bridge. During the night. She was rappelling down to a kayak waiting in the water below.

Then came the reality check. What have I gotten myself into? The 500-km distance did not scare me, but rappelling off a 100-meter high bridge was definitely pushing my limits. I mentioned this to one of my team-mates, and thankfully, he reassured me by saying that only two of the team members needed to rappel, while the other two have to hold the kayaks very steady in the water below. So… guess what I’ll be doing in the coming months? Yes, spending ump-teen training hours to becoming an expert kayaker and steady-boat-holder.

Spring has arrived here in Bavaria, with sun and mild temps, which make it tempting to spend considerable time outside. I’m eager to train my upper body with paddling, excited about learning to climb and rappel, thrilled about devoting hours to my mountain bike as a focused discipline rather than cross-training and, of course, long-distance running is my utmost passion.

Those emotions are exactly what it takes to not only get me prepared for the next great adventure, but also to give me the freedom to enjoy it.





All photos are the property of Adventure Race Croatia.

Saturday, March 16, 2019

Sportliche Ziele setzen

(Quelle: Impulse.de)

(Click here for the English version) 

Wir alle machen Ziele in unserem Leben: die meisten sind aber grob. Zum Beispiel, nach der Schule möchten wir vielleicht studieren, dann möglicherweise in der technischen Industrie arbeiten, schließlich heiraten und dann ein oder zwei Kinder haben.

Aber im Sport, besonders für leistungsorientierte Sportler, sind grobe Ziele nutzlos.

Es gibt also drei wichtige Aspekte für das Setzen von Zielen in Sport.

Punkt 1. Ein spezifisches Ziel setzen

Wir brauchen ein sehr bestimmtes Ziel; es sollte genau sein, z.B. auf dem Podest in Vereinsmeisterschaft stehen, oder innerhalb 6 monaten 10km unter 45min laufen, usw. Natürlich muss das Ziel realistisch sein. So sehr ich auch gerne Olympiasiegerin in Zehnkampf wäre, es wird niemals passieren.

(Quelle: Fast4Education)
Warum so ein bestimmtes Ziel? Stelle dir vor, du schießt einen Pfeil, aber es gibt kein Zielscheibe. Wo solltest du schießen?? Einfach in der Luft? Nein, natürlich nicht, das wäre sinnlos. Du würdest immer ein Ziel aussuchen und darauf fokussieren bevor du dein Pfeil fliegen lässt.

Denn bestimmte Ziele helfen uns dabei, fokussiert zu bleiben.
Das Ziel muss auch etwas sein, das uns motiviert.

Wenn du ein Ziel setzt, ist es wichtig, dass es dich motiviert: Dies bedeutet, dass es für dich wichtig ist und dass es einen Wert hat, diese zu erreichen. Wenn du an dem Ergebnis wenig Interesse hast, sind die Chancen auf Erfolg gering.

Die Wurzel aller Motivation oder Inspiration, die du jemals in deinem gesamten Leben erlebt haben, sind Ziele. Indem du dir ein Ziel setzt, gibst du dir einen konkreten Endpunkt, auf den du zielst und sich darauf freust. Es gibt dir etwas, worauf du dich konzentrieren kannst, und 100% deine Anstrengungen in diese Richtung investierst, und diese Konzentration ist es, die die Motivation fördert. Und Motivation ist der Schlüssel zum Erreichen von Zielen.

So, jetzt haben wir Punkt 1: Ein spezifisches Ziel setzen, um dich fokussiert zu halten und das dich motiviert.

(Quelle: Lotus People)

Punkt 2. Äußere dein Ziel



Mach es öffentlich (es muss nicht in der Suddeutsche Zeitung gehen) aber erzähle es deine mama, dein bester Freund, dein Trainingspartner, oder dein Coach.

Denn, das verpflichtet dich, es zu erfüllen. Es macht dich dafür verantwortlich.
Ich bin mein ganzes Leben aktiv in Sport, meistens Mannschaftssport in der Schule und an der Uni und später etwas Laufen, aber nie mehr als 5 km auf einmal, um mein Training in einem Fitnessstudio zu ergänzen. Mein ganzes Leben hatte ich davon geträumt, einen Marathon zu laufen. Der Gedanke, 42,2 km zu laufen, möglicherweise 4 Stunden, ohne anzuhalten, war undenkbar, unmöglich, niemals! Aber kurz nach der Geburt meines vierten Kindes, unterhielt ich mich mit einer Freundin und erzählte ihr, wie ich davon träumte, einen Marathon zu laufen. Ich dachte aber nicht, dass dies möglich wäre. Sie sah mich verblüfft an und sagte, ich könnte es sogar tun, "wenn ich gut genug trainiert habe" (und sie war weniger Läufer als ich). Sie hatte recht. Tausende Menschen laufen jedes Jahr Marathons. Wenn sie es schaffen, warum ich nicht? Seitdem habe ich zahlreiche Marathonläufe und sogar noch mehr Ultramarathons absolviert. Der längste am Stuck war 100km in der Schweiz. Ich bin fast 90 km mit 5000 m über den Alpen in 18 Stunden gelaufen. 
mds marathon des sables holly zimmermann ultramarathon marathon mom running everestIch bin 257 km in einer Woche durch die Sahara gefahren mit voller Ausrüstung; bin auf dem Polarkreis gelaufen und habe im vergangenen Jahr den höchsten Marathon der Welt, den Mount Everest Marathon, absolviert, bei dem ich mir ein bestimmtes Ziel gesetzt hatte (in die Top 3 der internationalen Frauen zu finishen) und ich machte dieses Ziel öffentlich, indem ich es meiner Familie erzählte. Nach 7 Stunden 39 Minuten war ich nicht nur in den Top 3, aber tatsächlich die erste Frau, die die Ziellinie erreichte.

Wenn ich meiner Freundin vor 10 Jahren nicht mein Ziel erklärt hatte, einen Marathon zu laufen, könnte möglicherweise dieser Traum immer noch ein Traum sein.

So, Punk 1. Ein spezifisches Ziel setzen. Punkt 2. Äußern dein Ziel

Punkt 3. Durchfuhren ohne Kompromisse

(Quelle: Pinterest)
Wenn das training nicht so 100% läuft, oder du dich aufwachst am Tag des Wettkampfs und du hast eine Erkältung oder das Knie zwickt, senke nicht deine Standards. Wenn du sagst, na ja, vielleicht nicht auf dem Podest, aber auf Top 5. Das wird ja auch gut. Weißt du, was passieren wird? Du werdest sicherlich deine reduzierte Ziel erreichen, da du viele höher fokussiert warst... und ich würde Geld darauf legen dass du auf Platz 5 landest und nicht besser weil du dir die Erlaubnis gegeben hast, an diesem Tag nicht dein Bestes zu geben. Aber wenn du deine ursprünglichen Ziele beibehaltest und daran glaubst, dann werdest du wohl auch viel besser enden, als du dachtest, vielleicht nicht auf dem ersten Rang, aber sicherlich nicht auf dem 5. Platz. Denn dein Kopf kontrolliert deinen Körper viel mehr als wir denken. Wir haben einen Spruch in Ultramarathons. Ein Ultramarathon ist 90% Kopfsache, und der restliche 10% ist auch Kopfsache. Der Kopf steuert den Körper. Da steckt viele mehr potential in uns als wir denken; wir müssen nur fokussiert bleiben und an uns glauben. Denn wenn du an dich glaubst, ist alles möglich.

Also, zum wiederholen: Punkt (1) Ein spezifisches Ziel aussuchen um dich darauf zu fokussieren und etwas das dich motiviert; (2) Dein Ziel äußern, um sich darauf zu verpflichten (wenn auch nur mental verpflichtet); und (3) Durchfuhren ohne Kompromisse, um dein höchstes Potenzial zu erreichen.
...und damit viele weitere sportlichen Erfolg!

(Dieser Artikel wurde von einer Vortrag, die ich bei der jährlichen Sportlerehrung in Neustadt an der Donau gehalten hatte)


(Quelle: Sportograf)


Setting goals in sports

(Source: Dumb Little Man: Tips for Life)
(Hier klicken für die deutsche Version) 

We all make goals in our lives, but most are rough and general. For example, after school we may want to study, then possibly work in the technical industry, eventually marry and then have one or two children.

But in sports, especially for performance-oriented athletes, rough goals are useless.

So there are three important aspects to setting goals in sports.

Point 1. Set a specific goal

We need a very specific goal; e.g. make it on the podium in the club championship, or run 10 km under 45 min within the next 6 months, etc. Of course, the goal must be realistic. As much as I would like to be Olympic champion in decathlon, it will never happen.
Why such a specific goal? Imagine you shoot an arrow, but there is no target. Where should you shoot? Just in the air? No, of course not, that would be pointless. You would always pick a target and focus on it before letting your arrow fly.

That is because specific goals help us to stay focused.

(Source: Fast4Education)
The goal must also be something that motivates us.

When you set a goal, it's important that it motivates you: this means it is important to you and has value to reach it. If you have little interest in the result, chances of success are slim.

The roots of all motivation or inspiration that you have ever experienced in your entire life are goals. By setting yourself a goal, you give yourself a concrete endpoint that you aim for and look forward to. It gives you something to focus on and 100% of your effort to invest in that direction, and it's this concentration that drives motivation. And motivation is the key to achieving goals.

So, now we have Point 1: Set a specific goal to keep you focused and that motivates you.

Point 2. Express your goal

Make it public (it does not have to go in the newpaper) but tell your mom, your best friend, your training partner, or your coach.

Because that obligates you to fulfill it. It makes you responsible for it.

(Source: Lotus People)
This aspect has played a big role in my life.

I've been active in sports all my life, mostly team sport at school and college, and later a bit of running, but never more than 5km at a time to supplement my workout in the gym. But my whole life I had dreamed of running a marathon. Although, the idea of ​​running 42.2 km, possibly 4 hours without stopping, was unthinkable, impossible, never! But shortly after the birth of my fourth child, I talked to a friend and told her how I dreamed of running a marathon. But I did not think that would be possible. She looked at me in amazement and said I could even do it "if I trained well enough" (and she was less of a runner than me). She was right. Thousands of people run marathons every year. If they can do it, why not me? Since then, I have completed numerous marathons and even more ultramarathons. The longest nonstop was 100km in Switzerland. I ran almost 90 km with 5000 m over the Alps in 18 hours. I ran 257 km in a week through the Sahara with full equipment on my back… that’s 6 marathon in a week! I completed a marathon on a glacier at the Arctic Circle and last year I ran the highest marathon in the world, the Mount Everest Marathon, where I set a specific goal (to finish in the top 3 international women) and I made that goal public by telling my family. After 7 hours 39 minutes, I was not only in the top 3, but actually the first international woman to reach the finish line.

goals holly zimmermann boston marathon medals ultramarathon mom running everestIf I had not told my girlfriend 10 years ago my dream to run a marathon, this dream could still be just a dream.

So, Point 1. Set a specific goal. Point 2. Express your goal to others

Point 3. Follow through without compromise

If the training is not 100%, or you wake up on the day of the competition and you have a cold or a twinge in the knee, do NOT lower your standards. If you say, well, maybe not on the podium, but in the top 5. That'll be fine too. Do you know what will happen? You would certainly achieve your reduced goal as you were previously much higher focused ... and I would put money on it that you finish 5th and not better because you gave yourself permission not to do your best that day. But if you maintain your original goals and believe in them, then you probably will end up doing much better than you thought, maybe not landing in first place, but certainly not in 5th place. This is because your head controls your body a lot more than we think. We have a saying in ultramarathons. An ultra-marathon is 90% head game, and the remaining 10% is also head game. The head controls the entire body, and you have much more potential inside of yourself than you think, you just have to believe.
(Source: Pinterest)

So, to repeat: Point (1) Choose a specific goal to focus on and it should be something that motivates you; (2) Express your goal to commit to it (if only mentally committed); and (3) follow through without compromise to reach your highest potential.

... and with it you are sure to have continued success!

(This article was adapted from a recent speech that I gave at the Annual Sports Awards Night in Neustadt an der Donau)


goals holly zimmermann grossglockner marathon medals ultramarathon mom running everest
(Source: Sportograf)


Tuesday, February 12, 2019

Aus dem Alternativmedizin-Schrank: Jin Shin Jyutsu

For the English version click here

Mit einer Verletzung, die mich drei Monate lang am Laufen hinderte, war ich am Ende, und ich wollte unbedingt alles ausprobieren um wieder auf dem Bahn zu kommen. Ich war zweimal beim Orthopäden und einmal pro Woche bei meinem Physiotherapeuten, um eine neurogene Entzündung im linken Fußgelenk zu behandeln, im Wesentlichen eine ‚over-use‘ Verletzung. Was natürlich nicht für mich oder andere in Anbetracht der von mir zurückgelegten Meilen überraschend sein sollte, aber normalerweise, wenn ich mir ein paar Tage bis zu einer Woche Laufpause mache, kombiniert mit Physiotherapie, bin ich in kürzester Zeit wieder in der Spur. Aber nicht dieses Mal.

Als ich bei einer Freundin war und über meine Verletzung klagt, und ihre Ehemann Markus, der eine alte japanische Heilmethode praktiziert, in Hörweite war, sagten die beiden fast gleichzeitig, dass es an der Zeit sei, seine Therapie zu versuchen. Ich gab nach, als er mir sagte, dass er zu 100% sicher war, dass er mir helfen könnte. Ich war immer noch nicht überzeugt, aber ich hatte nichts zu verlieren.


Das war also mein Auftakt in die Welt von Jin Shin Jyutsu, einer Jahrtausende alte Heilkunst. Die japanischen Wörter selbst werden übersetzt als:

JYUTSU - Kunst
SHIN - Schöpfer
JIN - Mann des Wissens und des Mitgefühls

Die 26 Energiepunkte der Körper

Daher ist JIN SHIN JYUTSU die Kunst, Spannungen oder Blockaden durch einfache Berührung zu lösen. Unser Körper enthält mehrere Energiebahnen. Wenn einer oder mehrere dieser Bahnen blockiert werden, kann dies zu Beschwerden oder sogar Schmerzen führen. Diese Blockade kann schließlich den gesamten Weg des Energieflusses entstellen. Der Jin Shin Jyutsu-Praktizierende verwendet beide Hände, um mit einer sanften Berührung auf eines der 26 Energiepunkte auf den Körper auflegt, was dazu beiträgt, die Blockade zu lösen und die Energie so fließen lässt, wie sie sollte. Dies wiederum ermöglicht es dem Körper, Geist und Seele sich durch eine Neuausrichtung selbst zu heilen. Es ist bekannt, dass es bei Angstzuständen, Sucht, Schock, Trauer, Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen, Migräne, bronchialen Beschwerden, Grippe, Ischiasnerven und Bandscheibenbeschwerden sowie bei Schlafstörungen und sogar Lern- und Konzentrationsproblemen hilft.

Ich weiß, es hört sich verrückt an. 

Markus sagte mir, dass jeder auf dei Behandlung anders reagiert und bei manchen menschen können die Schmerzen zunächst noch schlimmer sein, bevor sie verschwinden. Es klang für mich, als würde er seine Wetten abdecken... 


Praxisraum von Markus
Bei meiner ersten Sitzung ließ er mich also auf einem Massagetisch sitzen und ließ mich aus einer Sammlung von etwa 100 Globuli (homöoathischen Kügelchen oder Pillen) auswählen. "Wähle einfach eins aus, ohne hinzusehen. Es wird das richtige sein", sagte er mit Zuversicht. Dann, noch in Jeans und Pullover angezogen, legte ich mich hin und war in eine Decke gehüllt, meine Hände lagen auf die Decke auf meinem Bauch. Dann schloss ich die Augen und wir begannen. 

Markus atmete tief ein und ergriff meine Handgelenke, um meinen Puls zu messen. Dann setzte er sich, legte eine Hand auf meine Hüfte und eine andere auf mein Knie. Und er hielt diese Punkte für ungefähr 5 Minuten, bevor er seine Handpositionen wechselte. Er bewegte sich ruhig und methodisch um meinem Körper, von meinen Schultern und meinem Kopf bis zu meinen Füßen und Waden, während mein Geist zwischen Chaos und Stille tanzte. Am Ende der Sitzung, die sich nach zehn Minuten anfühlte, aber ungefähr eine Stunde dauerte, war ich wie ein Zombie. Ich fühlte mich wie nach einer Wirbelsäulenbehandlung. Ich war völlig verwirrt, hatte Schwierigkeiten, zu verstehen, was Markus erklärte, und ich war nicht sicher, wie ich den Raum verlassen sollte. Welche Tür? Ich blieb für den Rest des Tages so. 
(Zum Glück war die Heimfahrt kurz).

Oh, großartig, dachte ich. Das soll mir helfen zu heilen. Aber ich war stattdessen ein völlig nutzloses Wesen. Und mein linker Knöchel tat immer noch weh.

Am nächsten Tag war ich wieder an seinem Tisch und sagte ihm, was ich erlebt hatte. Er schien mit dem, was ich berichtet hatte, zufrieden zu sein und sagte, dass sich das Energiesystem des Körpers selbst neu konfiguriert. Der Prozess hatte begonnen. Ich sagte ihm auch, dass ich in dieser Nacht zu einem wichtigen Event gehen musste und nicht die Frankensteiner Braut sein wollte. Er lachte und sagte, dass es danach wahrscheinlich nicht das Gleiche wäre... aber er konnte nichts versprechen.

Glucklicerweise hat er recht.

Am dritten Tag hatte ich die Therapie noch einmal gemacht, um eine "Basis" zu bilden, wie Markus es empfahl. "Wie oft sollte ich es machen lassen?" fragte ich naiv. "Nun, es ist für jeden etwas anderes. Vielleicht brauchst du es täglich oder einmal pro Woche, einmal im Monat oder einmal im Jahr."

Danke, das hilft. Nicht.

Ein paar Tage später war ich zur Kontrolle bei meinem Orthopäden. Er machte einen Ultraschall am Knöchel (was immer noch weh tat, obwohl es zugegeben viel besser war) und sagte mir, dass die Entzündung verschwunden war. Was?!? Wie kann das sein? Und warum tut es dann immer noch weh? Er sagte, es sammelt sich immer noch etwas Flüssigkeit am Fußgelenk, aber die Infektion selbst hat sich abggeheilt.

Am nächsten Tag, sechs Tage nach meinen ersten drei Therapiesitzungen, war ich wieder an Markus' Tisch. Ich erzählte ihm von dem Ultraschall und er hatte ein breites Grinsen. "Die Infektion wurde möglicherweise bereits vor deine Therapie geklärt," sagte ich ihm nicht überzeugt. Er lachte nur. Vielleicht, wer weiß, lächelte er.

Dann fing ich wieder an zu laufen. Trotzdem nicht mit viel Erfolg. Das erste Mal, rutschte ich auf dem Eis aus und verletzte mich an der Schulter. Nach 3 Tagen knickte ich meinen Knöchel (ja, der schlechte). Das Resultat: Kapselriss.

Unnötig zu sagen, dass ich immer noch nicht richtig trainieren kann.

Aber, ich arbeite immer noch mit Markus. Ob seine Therapie meinen Knöchel heilt, kann ich nicht sicher sein, obwohl ich glaube doch, dass es geholfen hat. Aber eines ist mir sicher, seit ich Jin Shin Jyutsu ausprobiert habe, bin ich ruhiger, geduldiger, geordneter, fokussierter, disziplinierter und ein Teil des Chaos, das sich über ein halbes Jahrhunder angesammelt hat, hat sich aus meinem Kopf und aus meinem Leben gelöst. Alleine dafür, als Mutter von vier Kindern mit vollem Arbeitszeitplan, hat die Therapie sich gelohnt.

Mehr über Markus' Therapie erfahrst du unter: www.healing-touch.eu

Hauptberuflich ist Markus ein professioneller Stuntman für Filme und TV-Serien. Ein aktuelles Interview mit Markus in der Mittelbayerische Zeitung findest du hier.

Und hier ist ein Artikel über seine Therapie und ein zufriedener Patient.

Ein zufriedener Patient

The ‘Alternative’ Medicine Cabinet: Jin Shin Jyutsu

Für die deutsche Version klicken Sie hier

With a recent injury that had me side-lined and in pain for three months, I was desperate to try anything. I’d been to the orthopedist twice and my physical therapist once a week to treat a neurogenic inflammation in my left ankle, essentially an over-use injury. Which of course shouldn’t be surprising to me or anyone else considering the miles I put in, but usually by taking a few days to a week off from running, combined with physical therapy, I’m back on the trails in no time…. But not this time.

So when commiserating with a friend of mine, whose husband Markus, who practices an ancient Japanese healing method, was in earshot, they almost simultaneously said that it was finally time to try his therapy. I gave in when he told me that he was 100% sure that he could help me. I still wasn’t convinced, but I had nothing to lose.

That was thus my prelude into the world of Jin Shin Jyutsu, a two-thousand-year-old art of healing. The Japanese words themselves are translated as:

JYUTSU - Art
SHIN - Creator
JIN - Man of Knowing and Compassion

Thus, JIN SHIN JYUTSU is the art of releasing tensions via simple acupressure. Our bodies contain several energy pathways and when one or more of these paths become blocked, it may lead to discomfort or even pain. This blockage can eventually disharmonize the complete path of the energy flow. The Jin Shin Jyutsu practitioner uses both hands to apply gentle pressure on a combination of 26 energy points on the body which helps to release the blockage and allows the energy to flow as it should. This in turn allows the body to heal itself via a system rebalance. It has been known to help with anxiety, addiction, shock, mourning, head-, back- and joint pain, migraines, bronchial afflictions, flu, ischia nerve and disc troubles, as well as with sleep difficulties and even learning and concentration problems.

I know it sounds crazy.

Markus told me that everyone reacts differently to the therapy and for some people the pain can even initially be worse before it disappears. Sounded to me like he was covering his bets…

So, at my first session, he had me lay on a massage table and he let me select from a collection of about 100 globuli (homeopathic globules, or pills). “Just choose one without looking. It will be the right one,” he said with confidence. Then I lay down and was covered in a blanket with my hands lying on top of my stomach. Then I closed my eyes and we began. Markus breathed in deeply and took hold of my wrists to measure my pulse. Then he sat down, placed one hand on my hip and another on my knee. And he held those points for what was probably about 5 minutes before he changed his hand positions. He quietly and methodically moved around my body, from my shoulders and head to my feet and calves, while my mind danced between chaos and silence. At the end of the session, which felt like ten minutes but was about an hour, I was a zombie. I felt completely confused, had trouble understanding what Markus was explaining and I wasn’t sure how to exit the room. I stayed that way for the remainder of the day. (Thankfully the drive home was short.)


Oh, great, I thought. This is supposed to help me heal. But I was completely useless. And my left ankle still hurt.

The next day I was back on his table and told him what I’d experienced. I also told him that I had to go to an important event that night and did not want to be the bride of Frankenstein there. He laughed and said it probably wouldn’t be the same… the energy fields are already working to get back on track. He was right.

On the third day I had the therapy done again to form a ‘base’, which is what Markus recommended. “How often should I have it done?” I asked naively. “Well, it’s different for everyone. You may need it once a week, once a month or once a year.”

Thanks, that helps.

A few days later I was back at my orthopedist for a check-up. He did an ultrasound on my ankle (which still hurt, though admittedly was much better) and told me that the inflammation was gone. What?!? How can that be? “Then why does it still hurt?” I asked. “There is still some fluid collecting at the base of the ankle, but the infection itself has cleared up.”

The next day, six days after my initial three therapy sessions, I was back on Markus’ table. I told him about the ultrasound and he had a big grin. “The infection may have already been cleared up before the therapy,” I said to him unconvinced. He just chuckled. Maybe, who knows, he smiled.

I began running again. Not with much success, since the first time out I slipped on the ice and injured my shoulder and 3 days after that I twisted my ankle (yes, the bad one) and tore the capsule on the outside of my ankle.

So, needless to say, I am still not running.

But I am still working with Markus. Whether his therapy healed my ankle, I cannot be certain, but I do believe it helped. What I AM sure of is that since trying out Jin Shin Jyutsu, I am calmer, more patient, orderly, focused, disciplined and some of the chaos that has accumulated over half a century has cleared out of my head and out of my life. And that alone, as a mother of four with a full work schedule, makes it worth it.

Markus' full-time job is actually as a stunt man. He has worked on numerous film and TV projects in Europe and, of course, Hollywood.

You can find out more about Markus and his therapy at: www.healing-touch.eu
An excellent article about a very satisfied patient... completely healed after only one session!

Friday, January 18, 2019

Extremes Abenteuer: A fun night in the Bischofshof Brewery

A fundraiser for the Armin Wolf Laufteam, the goal of the night was to entertain with stories of adventure while treating the audience to free beer and wurst semmeln (sausage sandwiches)! The 257-km Marathon des Sables; the Polar Circle Marathon; the 87-km, 5,000 m climb Hochkönigman; and the Everest Marathon were topics for the night. Entry was free. Donations were voluntary. 
Really... the beer was free!
My events are, in more than one way, worth the trip :)

Could it be that I have more fun than the audience?

A Sherpa carries a heavy load in the Khumbu valley, Nepal


Marathon des Sables base camp

Prost
Prost...again...we are in a brewery!



Finish Hochkönigman, Maria Alm, Austria








Wednesday, December 19, 2018

Ratatouille (Deutsch & English)


Öffnest du jemals deinen Kühlschrank und obwohl er voll ist, scheint er immer noch nichts zu essen? Mein Gemüsebehälter ist oft vollgepackt mit verschiedenen Dingen, aber nicht genug, um eine Mahlzeit zuzubereiten. Dann ist die Entscheidung klar, es ist Zeit für Ratatouille. Meine ganze Familie liebt es, es ist wirklich leicht vorzubereiten, Gesund, und es ist ein Rezept, das je nach Inhalt variieren kann Aber hier ist der Standardweg….

Mit Gemüse von Ökokiste Kößnach habe ich mit Alex Müller von Bureau2+ ein wahnsinnig leckeres Essen zubereitet!

Ökokiste Kößnach hat mir freundlicherweise ein Gemüse-Sortiment zur Verfügung gestellt, aber das Rezept und die Meinungen sind mein eigenes. 


Ratatouille

 Zutaten für 4


2 gelbe Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 rote Paprika
2 Zuchinni
1 Aubergine
1 dose (400 g) stückig Tomaten, scharf
1 dose (400 g) stückig Tomaten, ungewürtzt
500 mL Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
Pfeffer und Cayennepfeffer nach Gescmack
XX g Basmati Reis (oder dein Lieblings-Reis)



Braten Sie die Zwiebeln und den Knoblauch im Olivenöl bei mittlerer Hitze an, bis die Zwiebeln durchscheinend sind. Fügen Sie die Zuchinni, Auberginen und Paprikaschoten hinzu und kochen Sie für etwa 5 Minuten unter ständigem Rühren. Fügen Sie die Gemüsebrühe und beide Dosen Tomaten hinzu. Zum Kochen bringen, dann die Hitze ausschalten. Nach Geschmack mit Pfeffer würzen. Lassen Sie sich mindestens 15 Minuten einwirken (eine Stunde oder mehr ist besser, wenn sich die Geschmack vereinen lassen).

Reis nach Anweisungen kochen.
Gemüse 5 Minuten (oder länger) bis zum Servieren bei mittlerer Hitze aufwärmen.
Die Ratatouille in einer Suppenschüssel auf den Reis geben.

* Variationen: Karotten, Sellerie, Kürbis, gelbe Zucchini, frische Kräuter, gelbe Paprikaschoten usw. hinzufügen.

Ein Doppelrezept ist auf den Fotos zu sehen.







ENGLISH VERSION


Do you ever open your refrigerator and although it’s chock full it still appears there’s nothing for dinner? My vegetable bin is often jam-packed with miscellaneous things but not enough of one or the other to make a meal. Then the decision is clear, it is time for ratatouille. My entire family loves it, it’s really easy to make and it is a recipe that can be varied according to what’s on hand. But here is the standard way….


Ratatouille

Ingredients for 4
2 yellow onions
2 garlic cloves
2 red peppers
2 medium zucchini
1 eggplant
1 can(400 g) chopped tomatoes, spicy
1 dose (400 g) chopped tomatoes, plain
500 mL veggie broth
2 Tbs olive oil
1 tb salt
Pepper and cayenne pepper to taste
Basmati Reis (or your favorite rice)

Saute the onions and garlic in the olive oil over medium-high heat until onions are translucent. Add the zucchini, eggplant, and red peppers, cook for about 5 minutes stirring often. Add the vegetable broth, and both cans of tomatoes. Bring to a boil, then turn off heat. Season with peppers according to taste. Let sit for at least 15 minutes (an hour or more is better to let flavors combine).
Cook rice according to directions.
Place veggies back on medium heat for 5 minutes (or longer) till hot for serving.
Serve the ratatouille on top of the rice in a soup bowl.

*Variations: Add carrots, celery, pumpkin, yellow zucchini, fresh herbs, yellow peppers, etc.
Ökokiste Kößnach graciously provided me with a promotional vegetable assortment, but the recipe and opinions are my own.

A double recipe is shown in the photos.